1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Lieferungen und sonstigen Leistungen zwischen der BloomDigital GmbH (nachfolgend "Anbieter") und ihren Kunden (nachfolgend "Kunde").
Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

2. Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich digitaler Transformationen, Webdesign, Marketing, Beratung sowie anderer verwandter IT-Dienstleistungen.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Vertrag oder Angebot, welches zwischen dem Anbieter und dem Kunden vereinbart wird.

3. Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein schriftliches Angebot des Anbieters annimmt oder der Anbieter eine schriftliche Auftragsbestätigung auf Grundlage einer Anfrage des Kunden übermittelt.
Änderungen oder Ergänzungen bedürfen der Schriftform.

4. Leistungen und Pflichten

Anbieterpflichten
:
Der Anbieter verpflichtet sich, die vertraglich vereinbarten Leistungen fachgerecht und unter Berücksichtigung der Interessen des Kunden zu erbringen.

Kundenpflichten:
Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter alle erforderlichen Informationen und Daten rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Der Kunde trägt die Verantwortung für die rechtliche Zulässigkeit der bereitgestellten Inhalte.

5. Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich in Schweizer Franken (CHF) zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht anders vereinbart.Die Zahlung ist innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzüge fällig, sofern keine anderen Zahlungsziele vereinbart sind.Der Anbieter behält sich das Recht vor, bei Zahlungsverzug Zinsen in Höhe von 5 % p.a. zu berechnen. Mahngebühren werden dem Kunden in Rechnung gestellt.

6. Leistungsänderungen und Zusatzleistungen
Änderungen des vertraglich festgelegten Leistungsumfangs sind nur mit beiderseitigem Einverständnis möglich. Zusätzliche Leistungen, die nicht im ursprünglichen Leistungsumfang enthalten sind, werden dem Kunden separat in Rechnung gestellt.

7. Gewährleistung und Mängelhaftung
Der Anbieter verpflichtet sich zur ordnungsgemäßen und fachgerechten Durchführung der Leistungen.
Mängel sind dem Anbieter unverzüglich nach Feststellung schriftlich anzuzeigen. Der Anbieter hat das Recht auf Nachbesserung. Schlägt die Nachbesserung zweimal fehl, ist der Kunde berechtigt, den Vertrag zu kündigen oder eine angemessene Minderung zu verlangen.Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen, es sei denn, der Anbieter handelt vorsätzlich oder grob fahrlässig.

8. Haftung
Der Anbieter haftet für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen.
Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, wobei die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt ist.Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust ist ausgeschlossen.

9. Urheberrechte und Nutzungsrechte
Alle durch den Anbieter erstellten Werke, Inhalte und Konzepte sind urheberrechtlich geschützt.
Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den im Rahmen des Vertrages erstellten Inhalten, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.
Eine Weitergabe oder Verwendung der Inhalte durch Dritte bedarf der schriftlichen Zustimmung des Anbieters.

10. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich zur vertraulichen Behandlung sämtlicher im Rahmen des Vertrages ausgetauschten Informationen und Daten. Diese Verpflichtung bleibt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses bestehen.

11. Kündigung

Ordentliche Kündigung

Eine ordentliche Kündigung ist nur vor Projektbeginn mit einer Frist von 14 Tagen möglich. Nach Beginn der Leistungserbringung ist eine ordentliche Kündigung ausgeschlossen.

Ausserordentliche Kündigung
Beide Parteien können den Vertrag jederzeit aus wichtigem Grund außerordentlich kündigen. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn eine der Parteien ihre vertraglichen Pflichten erheblich verletzt oder wenn die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses unzumutbar ist. In einem solchen Fall hat die kündigende Partei die Pflicht, der anderen Partei die Gründe für die außerordentliche Kündigung schriftlich mitzuteilen.

Folgen der Kündigung nach Projektbeginn
Wird der Vertrag nach Projektbeginn gekündigt, ist der Kunde verpflichtet, alle bis zum Zeitpunkt der Kündigung erbrachten Leistungen zu den vertraglich vereinbarten Konditionen zu vergüten. Dies schließt alle Teilleistungen und bereits angefallenen Kosten ein.
Bei einer außerordentlichen Kündigung durch den Kunden ohne Verschulden des Anbieters ist der Anbieter berechtigt, eine angemessene Entschädigung für den entgangenen Gewinn zu verlangen, der ihm aufgrund der vorzeitigen Beendigung des Vertrages entsteht.

Übergabe der Arbeitsergebnisse
Im Falle einer Kündigung übergibt der Anbieter dem Kunden nach vollständiger Zahlung der bis dahin erbrachten Leistungen alle bis zum Kündigungszeitpunkt erarbeiteten Materialien, Ergebnisse und Daten.

12. Datenschutz
Der Anbieter verpflichtet sich, personenbezogene Daten des Kunden nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu erheben, zu verarbeiten und zu nutzen. Weitere Details sind in der Datenschutzerklärung geregelt.

13. Schlussbestimmungen
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen unberührt.
Die unwirksame Bestimmung wird durch eine solche ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
Es gilt Schweizer Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gerichtsstand ist der Sitz der BloomDigital GmbH.